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Sie rauchen, nicht weil Sie ...
Dumm sind.
Gerade das Gegenteil ist der Fall. Meist sind es die Kreativen und Intelligenten, die ein Problem mit dem Aufhören haben.
Ganz im Gegenteil zu der Meinung von Allen Carr, die er in seinem Buch „Endlich Nichtraucher„ endlos wiederholt. dass man dumm ist und einer Gehirnwäsche durch die Tabakindustrie ausgesetzt war.
Weil Sie sich nicht um Ihre Gesundheit sorgen.
Natürlich wissen Sie, dass das Rauchen gesundheitsschädlich ist und trotzdem rauchen Sie.
Weil Sie willensschwach sind.
Auch so eine Meinung, die oft vertreten wird.
Rauchen und nicht damit aufhören zu können, hat nichts mit Willensschwäche zu tun, sondern damit, dass Sie zwar den Wunsch haben aufhören zu wollen, aber bislang noch nicht den Willen. Wenn aus Ihrem Wunsch ein Wollen geworden ist, dann werden auch Sie aufhören.
Weil Sie nikotinsüchtig sind?
Zweifellos hat Nikotin ein Suchtpotenzial.
Aber dies ist nicht der ausschließliche Grund.
Dann müssten Sie nachts mehrmals aufstehen, weil körperliche Beschwerden Sie dazu zwingen, Ihren abgesunkenen Nikotinpegel aufzufüllen.
Warum rauchen Sie also?
Die Antwort ist, weil Sie dadurch einen Gewinn haben!
Hier der Anfang einer hochinteressanten Seite
Sekundärgewinn
Selbstverständlich wissen Sie, dass Sie mit dem Rauchen ein gesundheitliches Risiko eingehen. Und Sie sind nicht dumm. Trotzdem Rauchen Sie. Und irgendwie sind Sie sich sicher, dass Sie etwas vom Rauchen haben - nur was genau?
Hier stehts: Anker: [Hunde, Klingeln und Partielöwen]
Was sind Anker?
Sicher haben Sie schon vom Pawlowschen Konditionierungsversuch gehört:
Man läute jedesmal, kurz bevor man einen Hund füttert, eine Glocke. Nach einiger Zeit hört man mit dem Füttern auf und klingelt nur noch.
Das arme Vieh wird fortan bei jedem Klingeln einen unsagbaren Schmachter auf sein Fresschen haben...
Der Witz der Sache ist, das Gleiche funktioniert auch bei Babys - ja, Sie ahnen es schon, nicht nur bei Babys, sondern auch bei Ihnen!
Nun wissen Sie auch, was ein Anker ist: Der Anker ist die Klingel.
Denken Sie an die Zigarette danach - wer kennt sie nicht.
Unzählige Male auf Zelluloid gebannt, immer das gleiche Bild: Erst guter Sex, dann eine gute Zigarette.
Warum immer wieder diese Szene - Rauchen nach dem Sex?
Weil es sich um die Pflege eines sehr starken Positiv-Ankers handelt! (Wobei - bei den Filmen hat sich natürlich in den letzten Jahren einiges getan. Die Amerikaner zeigen rauchende Menschen ohnehin nur noch als stilistisches Mittel: nämlich dann, wenn es sich um die Darstellung des Abschaums der Menschheit oder des Bösen in Persona handeln soll. [Akte X] )
Doch zurück zu unserem Anker. Wird die Kopplung zweier, voneinander absolut unabhängigen Dinge (z. B. Fressen und Klingel) unter ganz bestimmten Bedingungen gesetzt, ist es fast unmöglich sich dagegen zu wehren. Diese Tatsache wird sehr effektiv in der modernen Psychologie eingesetzt, so genannte Positiv- oder Ressourcen-Anker können dann aus einem schüchternen Eckensteher ohne Weiteres einen Partylöwen machen. Schlau, wie Raucher nun einmal sind, schaffen sie sich ihre guten Anker selbst - ganz ohne psychologische Nachhilfe.
Fast jeder Mensch fühlt sich wohl:
· Nach einem guten Essen
· Nach sexueller Befriedigung
· Nach einer guten Nacht, morgens beim guten Frühstück
· Während eines Sonnenunterganges am Meer
· Im heiteren Gespräch mit Freunden
· Wenn eine schwierige Aufgabe gelöst wurde
· Wenn eine harte Arbeit abgeschlossen ist
Die Liste ließe sich fortsetzten, entscheidend ist nun aber das Folgende: Wenn das Wohlgefühl in so einer Situation am größten ist und nun auf diesem Gipfel eine Zigarette angezündet wird, findet eine Konditionierung statt.
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