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Leseprobe aus dem Nichtraucherbuch

Optimale Lösungen erfordern Veränderung!

Nachdem die erste Auflage von 1000 Exemplaren verkauft war, überarbeitet ich das Buch und bot es als E-Book an.
2009 erweiterte ich das Angebot um die Suggestions - CDs.
2011 Eine Studie der Uni Regensburg hat nachgewiesen, dass die Aufnahmefähigkeit beim Zuhören um 29 % höher liegt als beim Lesen; wenn Sie gleichzeitig lesen und hören, wird die Effizienz sogar um 44% gesteigert.
Lesen und Hören sind also effektiver, wenn es darum geht, das Thema im Gedächtnis zu verankern.

Vielen Dank für Ihr Interesse an meinem Nichtrauchersystem.
Lesen Sie den nachfolgenden Text bitte in dem Tempo wie ich spreche.
Sie werden nach dem hörenden Lesen des Textes unschwer feststellen, dass Sie sich an den Inhalt des Textes auch in den nächsten Tagen fast wörtlich erinnern werden, da der Lerneffekt durch das hörende Lesen um 44% höher liegt, als wenn Sie den Text nur lesen würden.
Schalten Sie nun den Ton ein und klicken Sie dann auf den Player sobald Sie mit dem lesen beginnen möchten.

Vom Wunsch zum Willen


Vom Wunsch und dem Wollen!

Eine Originalseite

Herzlich willkommen auf dieser Originalseite aus meinem Buch „Nichtraucher in drei Schritten“.

Auf dieser Seite geht es darum, den Unterschied zwischen einem Wunsch und dem Willen zu erklären.
Nachdem Sie diese Seite komplett gelesen, bzw. angehört haben, sollten Sie auch die Frage beantworten können, ob es sich bei Ihnen nur um einen Wunsch oder bereits um einen absoluten Willen handelt, in Zukunft ein rauchfreies Leben zu führen.

Es scheint zunächst logisch zu sein, dass man einen Wunsch auch erfüllt haben will.
So haben Sie sicher schon oft den Wunsch verspürt, mit dem Rauchen aufhören zu können.
Aber warum haben Sie sich diesen Wunsch bisher nicht erfüllt?
Betrachten wir die beiden Wörter „Wunsch“ und „Wille“ einmal von ihrer Aussage: Beide sind zwar verwandt, aber trotzdem unterscheiden sie sich in wesentlichen Punkten.

Der Wunsch, hat etwas mit einer Sehnsucht zu tun.
So kann man etwas für sich oder auch für andere wünschen.

Im Prinzip erwartet man aber, dass die Erfüllung des Wunsches ohne eigene Leistung erfolgt.

Der Wunsch gehört demnach in das Reich der Phantasie und der Träume.
Der Wille dagegen, in das Reich der Wirklichkeit und der Tat.
Möglicherweise haben Sie bereits einmal versucht, mit Akupunktur oder einer anderen Methode aufzuhören.
Der Grund, dass es Ihnen nicht gelungen ist, liegt darin, dass Sie glaubten, der Therapeut oder die von Ihnen ausprobierte Methode würde Ihren Wunsch erfüllen.
Das heißt, Sie hatten zwar den Wunsch, mit dem Rauchen aufzuhören, aber eben nicht den Willen.

Wie verhält es sich mit dem Willen?

Der Begriff „Wille“ bezeichnet das Vorhandensein von Zielen oder Begehrlichkeiten.
Auch ein starker Wunsch, kann zum Willen werden.
In jedem Fall setzt der Wille aber eine bewusste Entscheidung für oder gegen etwas voraus.
Sie wollen ein Leben als Nichtraucherin führen und müssen sich deshalb gegen das Rauchen entscheiden.

Bei anstehenden Entscheidungen gibt es oft konkurrierende Wünsche, die Sie bewerten und gegeneinander abwägen müssen.
Sie fragen sich:

"Wünsche ich mir weiterrauchen zu dürfen, oder wünsche ich mir aufhören zu können."

Aus diesen unterschiedlich gewichteten Wünschen bildet sich dann ein eindeutiger Wille.
Entweder wollen Sie mit dem Rauchen aufhören oder eben weiterrauchen.

Es ist wichtig zu wissen, dass ein Wille immer handlungsaktiv wird, d.h. er wird immer ausgeführt, solange die Handlungsfreiheit den Willen betreffend, nicht eingeschränkt ist.
Damit ergibt sich folgende Verkettung von Wirkungen:
1. Während des Überlegens wird ein bestimmter Wunsch zum Willen.
2. Der Wille wird in die entsprechende Handlung umgesetzt.

Im engeren Sinn als „Wille“ bezeichnet werden diese Entscheidungen aber nur dann, wenn sie aus eigenem Antrieb heraus und ohne Einwirkung fremder Einflüsse, z. B. Krankheit, Sucht oder gesellschaftlichen Zwängen entstehen.
Wichtig ist also die Handlungsfreiheit.

Fazit
Nur im freien Willen steckt die notwendige Energie und Kraft, die das Erreichen eines Zieles ermöglicht.
Auch ein unbedingter Wunsch, der zum Willen wird, ist mit Energie geladen und hat eine Zielrichtung, auf die dann alle erforderlichen Aktivitäten folgen werden.

Anders sieht es beim einfachen Wunsch aus.
Dieser kann immer gebildet und aufrechterhalten werden, ohne dass etwas geschieht.
Es macht demnach keinen Sinn, sich weiterhin eine Therapie zu wünschen, die es ermöglicht, praktisch willenlos mit dem Rauchen aufhören zu können.
Diese Therapie gibt es nicht.

Es ist demnach von grundlegender Bedeutung, ob Sie von sich sagen, "ich wünsche mir " oder "ich will".

Wie Sie ja bereits gelesen haben, wird im engeren Sinn als „Wille“ nur eine Entscheidung bezeichnet, wenn sie aus eigenem Antrieb heraus und ohne Einwirkung fremder Einflüsse erfolgt.
Also Ihre Entscheidung nicht durch Krankheit oder gesellschaftlichen Zwang erzwungen wurde.
Wichtig ist also die Handlungsfreiheit.
Betrachten wir einmal zwei Gründe, bei denen Sie wegen fremder Einflüsse nicht geraucht haben.

Sie können auch eine Testversion des Lese- und Hörbuchs downloaden >>> Das Hör- und Lesebuch "Irgendwann-Nichtraucher"


Krankheit als Grund, nicht zu rauchen


Die Bronchien waren entzündet. Jeder Atemzug tat Ihnen weh.
Wenn Sie trotzdem, von Ihrer Sucht getrieben, rauchten, hatten Sie sicher das Gefühl es würde Ihnen die Lunge zerreißen.

Dieser unerträgliche Zustand führte dann dazu, dass Sie während Ihrer Erkältung nicht rauchten.

Aber sobald Sie sich auf dem Weg der Besserung befanden, begannen Sie dann wieder zu rauchen.
Es war also nicht Ihr Wille, der Sie nicht rauchen ließ, sondern die Erkrankung.

Kennen Sie auch die Geschichten von Patienten, denen der Kehlkopf wegen Krebs entfernt wurde und die dann, durch das künstlich geschaffene Atemloch unterhalb des ehemaligen Kehlkopfes, ihre Zigaretten rauchen?

Es macht also keinen Sinn solange zu warten, bis eine Erkrankung Sie zwingt, mit dem Rauchen aufzuhören.
Auch dann benötigen Sie den Willen dazu.
Falls Sie diesen nicht haben, werden Sie trotzdem weiterrauchen.


Gesellschaftliche Zwänge verhindern, dass Sie rauchen können

Denken Sie an Versammlungen, an einen Kino- oder Theaterbesuch oder auch an Flug-, Bus- oder Bahnreisen.
Natürlich auch an die neuen Gesetzte über den Nichtraucherschutz, die es Ihnen untersagen, in Gaststätten und Restaurants zu rauchen.
Auch hier sind Sie nicht aus freiem Willen Nichtraucher, sondern weil es Ihnen untersagt ist, zu rauchen.
Sobald diese Zwänge nicht mehr vorhanden waren, haben Sie sich sicher sofort eine Zigarette angesteckt.
Die Möglichkeit, wieder rauchen zu dürfen, sehnten Sie sich ungeduldig herbei.

Fazit: Sie wurden durch die Umstände gezwungen, nicht zu rauchen.

Hier habe ich bewusst die Vergangenheitsform gewählt.
Denn in naher Zukunft werden Sie ja von diesem Zwang befreit sein.

Wenn Sie also in diesen Situationen nicht aus freiem Willen nicht geraucht haben, dann stellt sich doch die Frage:


Rauchen Sie aus freiem Willen?

>>> Die Macht der Gewohnheit

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