Motivation um Nichtraucher zu werden


Die wichtigste Motivation liegt in Ihrem Ego verborgen




So niedlich wie ich aussehe bin ich nicht!


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Sie haben das Bedürfnis, mit dem Rauchen aufzuhören. Dieses Bedürfnis hat sich zu einem starken Wunsch gemausert, ja es ist möglicherweise bereits zu einem Wollen geworden.
Auch haben Sie bereits über den Tag nachgedacht, an dem Sie Ihre letzte Zigarette rauchen wollen.

Nun ist es mit dem Bedürfnis so eine Sache.
Es lassen sich immer wieder Ausreden finden, die dazu führen, den Moment – es ist wirklich nur ein Moment – des Aufhörens hinauszuschieben.

Sie kämpfen immer noch mit Ihrem inneren Schweinehund. Zweifel plagen Sie, ob der ins Auge gefasste Tag wirklich der richtige Zeitpunkt ist.

Dies ist nicht ungewöhnlich, wie ich aus meiner eigenen Erfahrung weiß.

Deshalb hier eine weitere hilfreiche Information.


Werden Sie zum Egoisten.





Der Begriff „Egoismus“ ist zunächst einmal negativ belastet.
Wer will schon als Egoist bezeichnet werden.
Ein Egoist zeichnet sich nun einmal durch ein rücksichtsloses Verhalten gegenüber seinen Mitmenschen aus.
So die allgemeine Definition von Egoismus.

Egoisten verfolgen demnach allein ihre eigenen Interessen, die Bedürfnisse anderer sind ihnen egal.
Das mag stimmen, aber nur dann, wenn ein derartiges Verhalten auch vorliegt.
Wenn man von Egoismus spricht, dann meint man damit, dass jemand nur an sich selbst denkt.
Aber meist wird die Bewertung "du bist egoistisch" gebraucht, um andere zu einem anderen Verhalten zu bewegen.
Man will in den anderen Schuldgefühlen wecken und so erreichen, dass sie ihre Interessen zu Gunsten des eigenen Egoismus zurückstecken.

Der Vorwurf, jemand sei egoistisch, ist also in höchstem Maße egoistisch!

Dazu dieses Zitat von Oscar Wilde
Egoismus heißt nicht leben, wie man zu leben wünscht, sondern von anderen verlangen, dass sie so leben, wie man es wünscht.

Der Begriff Egoismus wird also meist negativ verwendet. Doch gibt es auch einen gesunden Egoismus.
Wenn man seine Bedürfnisse überhaupt nicht berücksichtigt, dann ist dies ebenso schädlich, wie wenn man nur an sich und die Erfüllung seiner Bedürfnisse denkt.
Wir dürfen also an uns und auch an andere denken.

Mehr zum Thema Egoismus finden Sie hier >>> http://de.wikipedia.org/wiki/Egoismus

Man kann durchaus davon ausgehen, dass jedes Verhalten mehr oder weniger egoistisch ist.
Auch wer seine eigenen Interessen zurückstellt und sich für andere einsetzt, handelt in seinem Interesse, denn er sieht in seinem Verhalten mehr Vorteile.

Ich will diese Aussage einmal an einem Beispiel verdeutlichen.
Haben Sie schon einmal etwas gespendet?
Wenn ja, wie haben Sie sich danach gefühlt? Sicher haben Sie sich danach wohl gefühlt. Sie haben ja etwas Gutes getan.
Nun behaupte ich, dass Sie nur gespendet haben, um sich gut zu fühlen, also aus Egoismus.
Vordergründig könnte man sagen, dass dies aus Mitleid geschah. Ja, natürlich auch.

Denken Sie jetzt darüber nach, welches Gefühl Sie gehabt hätten, wenn Sie nicht gespendet hätten.
Ein ungutes Gefühl?

Das Ergebnis: Sie haben gespendet, weil Sie kein ungutes Gefühl haben wollten. Also aus Egoismus.
Dies wertet keinesfalls Ihre Mildtätigkeit ab.
Aber es zeigt auch, dass ein gesunder Egoismus nötig ist, um den Mitmenschen und natürlich auch sich selbst, etwas Gutes tun zu können.

Es gibt wahrscheinlich kaum einen Menschen, der seine eigenen Interessen völlig in den Hintergrund stellt und völlig selbstlos ist. Selbst Mönche und Priester handeln nicht ausschließlich selbstlos. Hoffen sie doch durch ihre Tätigkeit einen Platz im Himmel zu erlangen.

Egoismus ist also notwendig um ein zufriedenes und glückliches Leben führen zu können. Man muss auch an sein Wohlbefinden denken und seine Handlungen darauf abstimmen.


Also werden Sie ein Egoist!




Keiner zwingt Sie dazu, die jährlichen Milliardengewinne der Tabakindustrie zu sichern.

Keiner zwingt Sie, die Arbeitsplätze der Altenpfleger/innen zu sichern, da Sie auf deren Hilfe angewiesen sind.
Sie wissen doch, dass man wegen dem sogenannten Raucherbein auch seine Beine verlieren kann.

Keiner zwingt Sie, das Rentensystem zu sanieren.
Wenn Sie weiterrauchen, verkürzen Sie ja damit Ihr Leben um ca. zehn Jahre. Dies erspart der Rentenversicherung ca. 156.000 € bei 1.300 € monatlicher Rente.

Aus Wikipedia:
Durch die Verringerung der Lebenserwartung hat das Rauchen einen deutlich entlastenden Effekt auf das Rentensystem. Weiterhin sinkt aufgrund der geringeren Lebenserwartung von Rauchern der Kostenaufwand, den diese voraussichtlich für das Gesundheitswesen durch teure Behandlung von altersbedingten Erkrankungen und vor allem für die Pflegeversicherung im Alter durch zunehmend dementen Zustand verursachen. Die Studie „The Health Care Costs of Smoking“ sagt dazu: „Falls alle Raucher aufhören würden zu rauchen, würden die Gesundheitskosten zuerst niedriger sein, aber nach 15 Jahren würden sie höher sein als in der Gegenwart.“ Andere Studien kommen jedoch zum gegenteiligen Ergebnis.

Es gibt kein Gesetz, dass Sie zwingt weiterzurauchen, um den Bundeshaushalt mit der Tabaksteuer zu stützen.

Aus der Seite http://www.zoll.de
Mit Einnahmen von rund 13,6 Mrd. Euro im Jahr 2008 ist die Tabaksteuer nach der Energiesteuer die ertragreichste besondere Verbrauchsteuer. Der Bundestag hat in Bezug auf die Tabaksteuer die Gesetzgebungskompetenz. Die von der Zollverwaltung eingenommene Tabaksteuer fließt ausschließlich dem Bundeshaushalt zu.

Es ist allein Ihre Entscheidung ob Sie rauchen oder nicht rauchen.


Meine Erfahrung





Meine Frau, eine ehemalige Raucherin und jetzt kompromisslose Nichtraucherin, erklärte mir, dass, wenn ich je rauchen würde, dies für sie ein Grund sei, sich scheiden zu lassen.
Irgendwann während unserer Ehe begann ich trotzdem wieder zu rauchen, obwohl ich zehn Jahre nicht mehr geraucht hatte.

Zunächst konnte ich den Umstand, dass ich wieder rauchte, durch verschiedene Tricks verheimlichen.
So rauchte ich nur im Freien. Nachdem ich die letzte Zigarette des Tages geraucht hatte, aß ich, bevor ich nach Hause fuhr, ein Mettwurstbrötchen mit Zwiebeln.
Pfefferminzbonbons waren nicht geeignet, da meine Frau diesen Geruch genauso abscheulich fand, wie den Geruch nach Zigarettenrauch.
Aber eines Tages musste ich dann doch Farbe bekennen, da es naturgemäß nicht bei wenigen Zigaretten am Tag blieb.
Natürlich versprach ich ihr wieder aufzuhören.
Dies war im Sommer.
Zu Weihnachten bekam sie von mir eine Urkunde, mit dem festen Versprechen, ab sofort nicht mehr zu rauchen.
Außerdem sollte sie, falls ich mein Wort brechen sollte, 200 Euro bekommen.

Ich habe die zweihundert Euro bezahlt.

Die Moral der Geschichte:

Der Erfolg wird sich erst dann einstellen, wenn Sie es nur für sich tun.
Dies bedeutet ja nicht, dass nicht auch andere einen Nutzen davon haben dürfen.

Reflexionsfragen:

Für wen möchte ich aufhören?

Wer hat noch einen Nutzen davon, dass ich aufhöre?